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Kostenlos lesen: Johann Wolfgang von Goethe - Faust I, Der Tragödie erster Teil. Viele weitere kostenlose Bücher und Literatur der größten deutschen Künstler. ja halölo hab gerade angefangen goethes faust zu lesen und ja ich finds bis jetzt gut hätte aber mal ein kleine frage, also das mit direktor. Gar mancher kommt vom Lesen der Journale. Man eilt zerstreut zu uns, wie zu den Maskenfesten,. Und Neugier nur beflügelt jeden Schritt;. Goethe Faust. Faust. Der Tragödie Erster Teil. Herausgegeben von Wolf Dieter Hellberg. Reclam Gar mancher kommt vom Lesen der Journale. Man eilt. Format, Url, Size. Read this book online: HTML, sprakintroduktion.se​/h/sprakintroduktion.se, kB. EPUB (with images).

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Format, Url, Size. Read this book online: HTML, sprakintroduktion.se​/h/sprakintroduktion.se, kB. EPUB (with images). - Faust-der Tragödie erster Teil JOHANN WOLFGANG VON GOETHE​. Verbund LEsen Online SUEDbayern - LEO-SUED. Digitale Medien wie E-Books, E-Paper, E-Music, E-Audios und E-Videos ausleihen und herunterladen.

Dritter Bürger. Herr Nachbar, ja! Alte zu den Bürgermädchen. Wer soll sich nicht in euch vergaffen? Agathe fort! Burgen mit hohen.

Kühn ist das Mühen,. Das ist ein Leben! Mädchen und Burgen. Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dorther sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises. Sieh nur sieh! Schmuck war er angezogen.

Schon um die Linde war es voll Und alles tanzte schon wie toll. So ging der Fiedelbogen. Seyd nicht so ungezogen.

Sie tanzten rechts sie tanzten links Und alle Röcke flogen. Sie wurden roth, sie wurden warm Und ruhten athmend Arm in Arm,. Und thu mir doch nicht so vertraut!

Alter Bauer. An bösen Tagen gut gemeynt! Auch damals ihr, ein junger Mann, Ihr gingt in jedes Krankenhaus, Gar manche Leiche trug man fort, Ihr aber kamt gesund heraus,.

Dem Helfer half der Helfer droben. Vor jenem droben steht gebückt,. Bey der Verehrung dieser Menge haben! Ein jeder fragt und drängt und eilt, Die Fiedel stockt, der Tänzer weilt.

Nur wenig Schritte noch hinauf zu jenem Stein, Hier wollen wir von unsrer Wandrung rasten. Wie wenig Vater und Sohn Solch eines Ruhmes werth gewesen!

Mein Vater war ein dunkler Ehrenmann,. In Redlichkeit, jedoch auf seine Weise, Mit grillenhafter Mühe sann. Wie könnt ihr euch darum betrüben! Thut nicht ein braver Mann genug; Die Kunst, die man ihm übertrug, Gewissenhaft und pünctlich auszuüben.

So wirst du gern von ihm empfangen; Wenn du, als Mann, die Wissenschaft vermehrst, So kann dein Sohn zu höhrem Ziel gelangen. Doch scheint die Göttin endlich wegzusinken;.

Ein schöner Traum, indessen sie entweicht. Kein körperlicher Flügel sich gesellen. Wie anders tragen uns die Geistesfreuden,. O lerne nie den andern kennen!

Zwey Seelen wohnen, ach! Die andre hebt gewaltsam sich vom Dust, Zu den Gefilden hoher Ahnen. Und führt mich weg, zu neuem buntem Leben!

Ja, wäre nur ein Zaubermantel mein! Berufe nicht die wohlbekannte Schaar, Die, strömend, sich im Dunstkreis überbreitet, Dem Menschen tausendfältige Gefahr, Von allen Enden her, bereitet.

Auf dich herbey, mit pfeilgespitzten Zungen; Von Morgen ziehn, vertrocknend, sie heran, Und nähren sich von deinen Lungen; Wenn sie der Mittag aus der Wüste schickt,.

Um dich und Feld und Aue zu ersäufen. Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt, Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;.

Und lispeln englisch, wenn sie lügen. Doch gehen wir! Am Abend schätzt man erst das Haus. Was kann dich in der Dämmrung so ergreifen?

Siehst du den schwarzen Hund durch Saat und Stoppel streifen? Ich sah ihn lange schon, nicht wichtig schien er mir. Ich sehe nichts als einen schwarzen Pudel, Es mag bey euch wohl Augentäuschung seyn.

Weil er, statt seines Herrn, zwey Unbekannte sieht. Der Kreis wird eng, schon ist er nah! Du siehst! Er knurrt und zweifelt, legt sich auf den Bauch,.

Nach deinem Stock ins Wasser springen. Du hast wohl recht, ich finde nicht die Spur Von einem Geist, und alles ist Dressur. Dem Hunde, wenn er gut gezogen,.

In uns die bessre Seele weckt. Sey ruhig Pudel! An der Schwelle was schnoperst du hier? Ach wenn in unsrer engen Zelle. Knurre nicht Pudel!

Befriedigung nicht mehr aus dem Busen quillen. Geschrieben steht: im Anfang war der Sinn. Ist es der Sinn , der alles wirkt und schafft?

Es sollte stehn: im Anfang war die Kraft! Doch, auch indem ich dieses niederschreibe,. Mir hilft der Geist!

Solch einen störenden Gesellen Mag ich nicht in der Nähe leiden. Kann das natürlich geschehen? Ist es Schatten? Das ist nicht eines Hundes Gestalt!

Schon sieht er wie ein Nilpferd aus,. Für solche halbe Höllenbrut Ist Salomonis Schlüssel gut. Geister auf dem Gange.

Drinnen gefangen ist einer! Aber gebt Acht! Schwebet hin, schwebet wieder,. Und er hat sich losgemacht. Denn er that uns allen.

Kobold sich mühen. Wer sie nicht kennte Die Elemente, Ihre Kraft. Wäre kein Meister Ueber die Geister. Keines der Viere Steckt in dem Thiere. Du sollst mich hören Stärker beschwören.

Schon schwillt es auf mit borstigen Haaren. Verworfnes Wesen! Steige nicht zur Decke hinan! Ich versenge dich mit heiliger Lohe!

Erwarte nicht Das dreymal glühende Licht! Wozu der Lärm? Das also war des Pudels Kern! Ein fahrender Scolast? Der Casus macht mich lachen. Wie nennst du dich?

Die Frage scheint mir klein, Für einen, der das Wort so sehr verachtet, Der, weit entfernt von allem Schein,. Was ist mit diesem Räthselwort gemeynt?

Ich bin der Geist der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles was entsteht. Und fängst es nun im Kleinen an. Und freylich ist nicht viel damit gethan.

Was sich dem Nichts entgegenstellt, Das Etwas, diese plumpe Welt,. Und dem verdammten Zeug, der Thier- und Menschenbrut,.

Und immer zirkulirt ein neues, frisches Blut. So geht es fort, man möchte rasend werden! Der Luft, dem Wasser, wie der Erden.

Im Trocknen, Feuchten, Warmen, Kalten! So setzest du der ewig regen,. Die kalte Teufelsfaust entgegen, Die sich vergebens tückisch ballt!

Was anders suche zu beginnen Des Chaos wunderlicher Sohn! Die nächstenmale mehr davon! Ich sehe nicht warum du fragst.

Ich habe jetzt dich kennen lernen,. Wenn das dich bannt, wie kamst du denn herein? Wie ward ein solcher Geist betrogen?

Das hat der Zufall gut getroffen! Und mein Gefangner wärst denn du? Der Pudel merkte nichts als er hereingesprungen, Die Sache sieht jetzt anders aus; Der Teufel kann nicht aus dem Haus.

Doch warum gehst du nicht durchs Fenster? Wo sie hereingeschlüpft, da müssen sie hinaus. Das erste steht uns frey, beym zweyten sind wir Knechte.

Die Hölle selbst hat ihre Rechte? Doch das ist nicht so kurz zu fassen, Und wir besprechen das zunächst;.

Für diesesmal mich zu entlassen. So bleibe doch noch einen Augenblick, Um mir erst gute Mähr zu sagen. Ich habe dir nicht nachgestellt, Bist du doch selbst ins Garn gegangen.

Den Teufel halte wer ihn hält! Er wird ihn nicht so bald zum zweytenmale fangen. Was dir die zarten Geister singen,. Sind nicht ein leeres Zauberspiel.

Auch dein Geruch wird sich ergetzen, Dann wirst du deinen Gaumen letzen, Und dann entzückt sich dein Gefühl. Beysammen sind wir, fanget an!

Reizender schaue,. Aether herein! Sternelein funkeln,. Scheinen darein. Und das Geflügel. Alle zerstreuen.

Er schläft! Ihr habt ihn treulich eingesungen! Für dies Conzert bin ich in eurer Schuld. Du bist noch nicht der Mann den Teufel fest zu halten!

Da kommst du schon hervorgehupft! Nur frisch ans Werk! Die Spitze, die mich bannte, Sie sitzt ganz vornen an der Kante.

Faust erwachend. Bin ich denn abermals betrogen? Verschwindet so der geisterreiche Drang? Herein denn! So gefällst du mir.

Dergleichen gleichfalls anzulegen; Damit du, losgebunden, frey, Erfahrest was das Leben sey. Ich bin zu alt, um nur zu spielen, Zu jung, um ohne Wunsch zu seyn.

Was kann die Welt mir wohl gewähren? Entbehren sollst du! Mit tausend Lebensfratzen hindert. Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast.

O seelig der! In eines Mädchens Armen findet. Und doch hat Jemand einen braunen Saft,. Womit der Geist sich selbst umfängt!

Verflucht das Blenden der Erscheinung, Die sich an unsre Sinne drängt! Des Ruhms, der Namensdauer Trug! Verflucht sey Mammon, wenn mit Schätzen.

Fluch sey dem Balsamsaft der Trauben! Fluch jener höchsten Liebeshuld! Und Fluch vor allen der Geduld! Geisterchor unsichtbar.

Sie stürzt, sie zerfällt! Ein Halbgott hat sie zerschlagen! Ueber die verlorne Schöne. In deinem Busen baue sie auf!

Tönen darauf! Höre, wie zu Lust und Thaten. Und was soll ich dagegen dir erfüllen? Nein nein! Sprich die Bedingung deutlich aus;.

Ich will mich hier zu deinem Dienst verbinden, Auf deinen Wink nicht rasten und nicht ruhn; Wenn wir uns drüben wieder finden, So sollst du mir das Gleiche thun.

Schlägst du erst diese Welt zu Trümmern, Die andre mag darnach entstehn. Dann mag was will und kann geschehn. Doch hast du Speise die nicht sättigt, hast Du rothes Gold, das ohne Rast,.

Ein solcher Auftrag schreckt mich nicht, Mit solchen Schätzen kann ich dienen. Kannst du mich schmeichelnd je belügen,. Und Schlag auf Schlag!

Dann magst du mich in Fesseln schlagen, Dann will ich gern zu Grunde gehn! Dann mag die Todtenglocke schallen,.

Es sey die Zeit für mich vorbey! Dazu hast du ein volles Recht; Ich habe mich nicht freventlich vermessen. Ich werde heute gleich, beym Doctorschmaus, Als Diener, meine Pflicht erfüllen.

Nur eins! Auch was geschriebnes forderst du Pedant? Hast du noch keinen Mann, nicht Mannes-Wort gekannt?

Doch dieser Wahn ist uns ins Herz gelegt, Wer mag sich gern davon befreyen? Beglückt, wer Treue rein im Busen trägt,. Allein ein Pergament, beschrieben und beprägt, Ist ein Gespenst vor dem sich alle scheuen.

Erz, Marmor, Pergament, Papier? Ich gebe jede Wahl dir frey. Wie magst du deine Rednerey. Ist doch ein jedes Blättchen gut. Du unterzeichnest dich mit einem Tröpfchen Blut.

Ich habe mich zu hoch gebläht,. Des Denkens Faden ist zerrissen, Mir ekelt lange vor allem Wissen.

Uns glühende Leidenschaften stillen! In undurchdrungnen Zauberhüllen Sey jedes Wunder gleich bereit! Stürzen wir uns in das Rauschen der Zeit. Nur greift mir zu und seyd nicht blöde!

Ist nur für einen Gott gemacht! Associirt euch mit einem Poeten,. Was bin ich denn? Du bist am Ende — was du bist. Mein guter Herr, ihr seht die Sachen, Wie man die Sachen eben sieht;.

Wenn ich sechs Hengste zahlen kann,. Drum frisch! Wie fangen wir das an? Wir gehen eben fort. Sich und die Jungens ennuyiren?

Was willst du dich das Stroh zu dreschen plagen? Darfst du den Buben doch nicht sagen. Der arme Knabe wartet lange,. Eure Höflichkeit erfreut mich sehr!

Ihr seht einen Mann wie andre mehr. Habt ihr euch sonst schon umgethan? Aufrichtig, möchte schon wieder fort: In diesen Mauern, diesen Hallen, Will es mir keineswegs gefallen.

Es ist ein gar beschränkter Raum,. Das kommt nur auf Gewohnheit an. Doch bald ernährt es sich mit Lust. An ihrem Hals will ich mit Freuden hangen;.

Ich wünschte recht gelehrt zu werden, Und möchte gern, was auf der Erden. Die Wissenschaft und die Natur. Ein wenig Freyheit und Zeitvertreib, An schönen Sommerfeiertagen.

Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, Doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen. Zuerst Collegium Logicum. Das preisen die Schüler allerorten,.

Kann euch nicht eben ganz verstehen. Das wird nächstens schon besser gehen, Wenn ihr lernt alles reduciren.

Mir wird von alle dem so dumm, Als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum. Doch vorerst dieses halbe Jahr. Fünf Stunden habt ihr jeden Tag; Seyd drinnen mit dem Glockenschlag!

Habt euch vorher wohl präparirt, Paragraphos wohl einstudirt,. Das sollt ihr mir nicht zweymal sagen! Doch wählt mir eine Facultät!

Zur Rechtsgelehrsamkeit kann ich mich nicht bequemen. Vom Rechte, das mit uns geboren ist, Von dem ist leider!

Ich wünschte nicht euch irre zu führen. Was diese Wissenschaft betrifft,. Es liegt in ihr so viel verborgnes Gift, Und von der Arzeney ists kaum zu unterscheiden.

Schon gut! Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein. Wollt ihr mir von der Medicin Nicht auch ein kräftig Wörtchen sagen?

Und, Gott! Mephistopheles für sich. Ich bin des trocknen Tons nun satt,. Ein jeder lernt nur was er lernen kann; Doch der den Augenblick ergreift, Das ist der rechte Mann.

Ihr seyd noch ziemlich wohlgebaut,. Und wenn ihr euch nur selbst vertraut, Vertrauen euch die andern Seelen. Besonders lernt die Weiber führen; Es ist ihr ewig Weh und Ach.

Das sieht schon besser aus! Man sieht doch wo und wie. Was ich vermag, soll gern geschehn. Ich kann unmöglich wieder gehn,.

Wohin es dir gefällt. Mit welcher Freude, welchem Nutzen, Wirst du den Cursum durchschmarutzen! Fehlt mir die leichte Lebensart. Wie kommen wir denn aus dem Haus?

Wo hast du Pferde, Knecht und Wagen? Will keiner trinken? Ich will euch lehren Gesichter machen! Und brennt sonst immer lichterloh. Das liegt an dir; du bringst ja nichts herbey, Nicht eine Dummheit, keine Sauerey.

Doppelt Schwein! Zur Thür hinaus wer sich entzweyt! Mit offner Brust singt Runda, sauft und schreit! Weh mir, ich bin verloren!

Baumwolle her! Fühlt man erst recht des Basses Grundgewalt. So recht, hinaus mit dem der etwas übel nimmt! Die Kehlen sind gestimmt. Ein garstig Lied!

Ein leidig Lied! Riegel auf! Riegel zu! Ich will zu meiner Zeit schon lachen. Zum Liebsten sey ein Kobold ihr bescheert! Ist für die Dirne viel zu gut.

Brander auf den Tisch schlagend. Gehorchet mir! Gebt Acht! Ein Lied vom neusten Schnitt! Chorus jauchzend. Sie fuhr herum, sie fuhr heraus,.

Sie kam für Angst am hellen Tag. Es ist mir eine rechte Kunst, Den armen Ratten Gift zu streuen! Sie stehn wohl sehr in deiner Gunst?

Der Schmerbauch mit der kahlen Platte! Dem Volke hier wird jeder Tag ein Fest. Wahrhaftig, du hast Recht! Es ist ein klein Paris, und bildet seine Leute.

Für was siehst du die Fremden an? Sie scheinen mir aus einem edlen Haus, Sie sehen stolz und unzufrieden aus. Gib Acht, ich schraube sie!

Mephistopheles zu Faust. Den Teufel spürt das Völkchen nie, Und wenn er sie beym Kragen hätte. Ihr scheint ein sehr verwöhnter Mann.

Ihr seyd wohl spät von Rippach aufgebrochen? Ein pfiffiger Patron! Wenn ich nicht irrte, hörten wir Geübte Stimmen Chorus singen? Seyd ihr wohl gar ein Virtuos?

O nein! Gebt uns ein Lied! Wenn ihr begehrt, die Menge. Nur auch ein nagelneues Stück! Einen Floh! Mephistopheles singt. Der Schneider kam heran. Da wurden seine Geschwister.

Und weg sie jucken nicht. Wir knicken und ersticken. Das war schön! So soll es jedem Floh ergehn! Spitzt die Finger und packt sie fein!

Es lebe die Freyheit! Es lebe der Wein! Wir mögen das nicht wieder hören! Nur immer her! Schafft ihr ein gutes Glas, so wollen wir euch loben.

Nur gebt nicht gar zu kleine Proben; Denn wenn ich judiciren soll,. Altmayer leise. Sie sind vom Rheine, wie ich spüre. Schafft einen Bohrer an!

Was soll mit dem geschehn? Ihr habt doch nicht die Fässer vor der Thüre? Dahinten hat der Wirth ein Körbchen Werkzeug stehn.

Wie meynt ihr das? Habt ihr so mancherley? Altmayer zu Frosch. Verschafft ein wenig Wachs, die Pfropfen gleich zu machen! Ach das sind Taschenspielersachen.

Und ihr? Ich will Champagner Wein, Und recht mussirend soll er seyn! Das Gute liegt uns oft so fern. Ein echter deutscher Mann mag keinen Franzen leiden, Doch ihre Weine trinkt er gern.

Mephistopheles bohrt. Mit solchen edlen Gästen. Trauben trägt der Weinstock! Ein tiefer Blick in die Natur! Hier ist ein Wunder, glaubet nur!

Alle singen. Ich hätte Lust nun abzufahren. Gib nur erst Acht, die Bestialität Wird sich gar herrlich offenbaren.

Mephistopheles die Flamme besprechend. Was soll das seyn? Was Herr? Er will sich unterstehn, Und hier sein Hokuspokus treiben?

Du willst uns gar noch grob begegnen? Ich brenne! Mephistopheles mit ernsthafter Geberde. Wo bin ich? Welches schöne Land! Und Trauben gleich zur Hand!

Hier unter diesem grünen Laube, Seht, welch ein Stock! Seht, welche Traube! War das deine Nase? Brander zu Siebel. Nein, sagt mir nur, was ist geschehn?

Wo ist der Kerl? Wenn ich ihn spüre, Er soll mir nicht lebendig gehn! Betrug war alles, Lug und Schein. In dem Dampfe, der davon in die Höhe steigt, zeigen sich verschiedene Gestalten.

Der Meerkater mit den Jungen sitzt darneben und wärmt sich. Wände und Decke sind mit dem seltsamsten Hexenhausrath ausgeschmückt. Mir widersteht das tolle Zauberwesen!

Versprichst du mir, ich soll genesen, In diesem Wust von Raserey? Schon ist die Hoffnung mir verschwunden. Nicht irgend einen Balsam ausgefunden?

Mein Freund, nun sprichst du wieder klug! Ich will es wissen. Auf achtzig Jahr dich zu verjüngen! Das bin ich nicht gewöhnt, ich kann mich nicht bequemen Den Spaten in die Hand zu nehmen, Das enge Leben steht mir gar nicht an.

Warum denn just das alte Weib? Kannst du den Trank nicht selber brauen? Geduld will bey dem Werke seyn. Und alles was dazu gehört.

Sieh, welch ein zierliches Geschlecht! Das ist die Magd! Die Thiere. Wie lange pflegt sie wohl zu schwärmen? Wie findest du die zarten Thiere?

So abgeschmackt, als ich nur jemand sah! Was quirlt ihr in dem Brey herum? Wir kochen breite Bettelsuppen. Der Kater. Wie bald bricht das!

Ist hohl inwendig, Hier glänzt sie sehr, Und hier noch mehr,. Was soll das Sieb? Der Kater holt es herunter. Mephistopheles sich dem Feuer nähernd.

Und dieser Topf? Kater und Kätzinn. Der alberne Tropf! Er kennt nicht den Topf,. Unhöfliches Thier! O Liebe, leihe mir den schnellsten deiner Flügel, Und führe mich in ihr Gefild!

Das schönste Bild von einem Weibe! Faust sieht immerfort in den Spiegel. Mephistopheles, sich in dem Sessel dehnend und mit dem Wedel spielend, fährt fort zu sprechen.

Faust gegen den Spiegel. Weh mir! Mephistopheles auf die Thiere deutend. Nun fängt mir an fast selbst der Kopf zu schwanken.

Und wenn es uns glückt, Und wenn es sich schickt,. Faust wie oben. Mein Busen fängt mir an zu brennen! Entfernen wir uns nur geschwind!

Mephistopheles in obiger Stellung. Der Kessel, welchen die Kätzinn bisher ausser Acht gelassen, fängt an überzulaufen; es entsteht eine grosse Flamme, welche zum Schornstein hinaus schlägt.

Die Hexe kommt durch die Flamme mit entsetzlichem Geschrey herunter gefahren. Verdammtes Thier! Versäumst den Kessel, versengst die Frau!

Verfluchtes Thier! Die Thiere winseln. Erkennst du mich? Scheusal du! Erkennst du deinen Herrn und Meister?

Kannst du die Hahnenfeder nicht erkennen? Soll ich mich etwa selber nennen? Die Hexe. Wo sind denn eure beyden Raben?

Die Hexe tanzend. Was hat er euch gethan? Ich bin ein Cavalier, wie andre Cavaliere. Du zweifelst nicht an meinem edlen Blut; Sieh her, das ist das Wapen, das ich führe!

Mein Freund, das lerne wohl verstehn! Nun sagt, ihr Herren, was ihr schafft. Ein gutes Glas von dem bekannten Saft! Die Jahre doppeln seine Kraft.

Gar gern! Sie winkt Fausten, zu ihr zu treten. Faust zu Mephistopheles. Nein, sage mir, was soll das werden?

Das tolle Zeug, die rasenden Geberden, Der abgeschmackteste Betrug,. Ey Possen! Das ist nur zum Lachen; Sey nur nicht ein so strenger Mann!

Und Zehn ist keins. Das ist das Hexen-Einmal-Eins! Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber. Das ist noch lange nicht vorüber,. Mein Freund, die Kunst ist alt und neu.

So schwätzt und lehrt man ungestört;. Es müsse sich dabey doch auch was denken lassen. Die Hexe fährt fort.

Was sagt sie uns für Unsinn vor? Es wird mir gleich der Kopf zerbrechen. Von hundert tausend Narren sprechen. Genug, genug, o treffliche Sibylle!

Gib deinen Trank herbey, und fülle Die Schale rasch bis an den Rand hinan;. Nur frisch hinunter! Immer zu! Es wird dir gleich das Herz erfreuen.

Nun frisch hinaus! Du darfst nicht ruhn. Mephistopheles zur Hexe. Und kann ich dir was zu Gefallen thun;. Hier ist ein Lied! Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?

Bin weder Fräulein, weder schön, Kann ungeleitet nach Hause gehn. Hat tief sich in mein Herz geprägt; Wie sie kurz angebunden war, Das ist nun zum Entzücken gar!

Mephistopheles tritt auf. Sie ging just vorbey. Da die? Ist über vierzehn Jahr doch alt. Bedenkt was gehn und stehen mag! Nur die Gelegenheit auszuspüren.

Mit Sturm ist da nichts einzunehmen; Wir müssen uns zur List bequemen. Und soll sie sehn? Sie wird bey einer Nachbarinn seyn.

Indessen könnt ihr ganz allein. In ihrem Dunstkreis satt euch weiden. Können wir hin? Es ist noch zu früh. Faust rings aufschauend.

In dieser Armuth welche Fülle! In diesem Kerker welche Seligkeit! Wie oft, ach! O liebe Hand! Die Hütte wird durch dich ein Himmelreich.

Und hier! Entwirkte sich das Götterbild! Und du! Was hat dich hergeführt? Was willst du hier? Was wird das Herz dir schwer? Umgiebt mich hier ein Zauberduft?

Sind wir ein Spiel von jedem Druck der Luft? Fragt ihr viel? Meint ihr vielleicht den Schatz zu wahren? Es war ein König in Thule. So oft er trank daraus.

Er sah ihn stürzen, trinken. Macht aber nix, denn dieser Text ist so etwas wie der bildungsbürgerliche Superkleber für eine partikulare, auseinanderstrebende Gesellschaft.

Tröstlich die Vorstellung, dass alle irgendwann einmal den gleichen Text gelesen haben. Dass alle ihn kennen: den Zweifel darüber, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Daran kann man sich klammern. Oder man versetzt sich in eine jährige Schülerin und liest den Text mit ihrem Blick.

Die Handlung ist so lala. Älterer promovierter Herr Dr. Er tauscht sein Seelenheil gegen jugendliche Manneskraft, schwängert ein junges Mädchen aus bildungsfernem Milieu MeToo , das am Ende stirbt.

Zu polemisch? Vielleicht nur ein aktueller Blick auf einen alten Stoff. Monumental und auch ein bisschen fremd steht der Faust heute in der aufgepeitschten Gegenwart herum.

Hier treffen ein Jude, ein Christ, ein Muslim aufeinander. Die Handlung ist verwickelt, denn nach und nach stellt sich heraus, dass alle irgendwie miteinander verwandt sind oder einander adoptiert haben.

Eine Patchwork-Geschichte mit Happy End, die jeder nationalstaatlichen und religiösen Vorherrschaft den Boden entzieht: "Unter stummer Wiederholung allseitiger Umarmungen fällt der Vorhang.

Jahrhunderts herbeisehnt. Wäre man gezwungen, sich zu entscheiden — Goethe oder Lessing, Faust oder Nathan — ja, dann ist natürlich Letzterer die wichtige Figur für unsere Zeit.

Doch muss man sich überhaupt entscheiden? Wer Werke gegeneinander ausspielt, der befördert, was er zu vermeiden sucht: dass der Bildungskanon schrumpft.

Eng und starr wird er aber vor allem dann, wenn man so tut, als seien diese Texte eine Zumutung, die Schülerinnen und Schülern in kleiner, gezielter Dosis verabreicht werden müsse.

Dahinter steht eine allzu verzagte Vorstellung von Literatur. Als sei sie keine Lust, kein Glück. Die Frage lautet nicht, ob Goethe noch gelesen werden muss.

Sondern ob die Schule dazu verführt, überhaupt zu lesen, ein Leben lang, vielleicht sogar den Faust. Und in der gesamten Oberstufe kein Faust vorgekommen.

Jetzt erst erfahre ich, dass er eigentlich Pflicht gewesen wäre? Was war da los? Ein Skandal! Zum Glück war ich nicht in einem der Kurse, die sich für den weinerlichen Jüngling entschieden haben, sondern in einem von denen, die lieber den weinerlichen Midlife-Crisis-Betroffenen wollten.

Eine Kultur, die nicht lebendig ist, hat keine Zukunft. Kaum etwas ödet mich mehr an als der beflissene Goethe- und Schiller-Kult des deutschen Möchtegern-Bürgertums.

Und mit was? Mit Recht. Ja, ja, die Liebesgedichte, Herr Reich-Ranicki Das ist dann doch ein bisschen wenig für einen "Dichterfürsten".

Und natürlich darf im Artikel "Nathan, der Weise" nicht fehlen. Ach wie schön wäre es, wenn alle Religionen sich tolerieren würden Nicht die fehlende Toleranz gegenüber Religionen ist das Problem, sondern die Religionen.

Macht unsere Jugendlichen mit ernsthafter Literatur vertraut, die etwas über die Moderne zu sagen hat.

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Ihr erstes eBook? Mit einem Trick sorgt Mephisto dafür, dass Faust einen Moment allein mit Margarete im Garten ihrer Nachbarin verbringen kann, ohne dass Margaretes strenge Mutter es mitbekommt. Was macht ein volles Haus Euch froh? Wer schüttet alle schönen Frühlingsblüten Auf der Geliebten Pfade hin? Da hat die Regie was falsch gemacht.

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Du gleichst dem Geist, den du begreifst,. Ja, wenn der Pfarrer ein Komödiant ist; Wie das denn wohl zu Zeiten kommen mag.

Und sieht die Welt kaum einen Feyertag, Kaum durch ein Fernglas, nur von weiten, Wie soll man sie durch Ueberredung leiten? Und mit urkräftigem Behagen Die Herzen aller Hörer zwingt.

Sitzt ihr nur immer! Sey er kein schellenlauter Thor! Sind unerquicklich wie der Nebelwind, Der herbstlich durch die dürren Blätter säuselt!

Ach Gott! Wie schwer sind nicht die Mittel zu erwerben, Durch die man zu den Quellen steigt! Erquickung hast du nicht gewonnen, Wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt.

O ja, bis an die Sterne weit! Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln. Man läuft euch bey dem ersten Blick davon. Allein die Welt! Wer darf das Kind beym rechten Namen nennen?

Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, Hat man von je gekreutzigt und verbrannt. Ich hätte gern nur immer fortgewacht, Um so gelehrt mit euch mich zu besprechen.

Faust allein. Darf eine solche Menschenstimme hier, Wo Geisterfülle mich umgab, ertönen? Doch ach! Die mir die Sinne schon zerstören wollte.

Ich, Ebenbild der Gottheit, das sich schon. Ein Donnerwort hat mich hinweggerafft. Nicht darf ich dir zu gleichen mich vermessen.

Soll ich gehorchen jenem Drang? Dem herrlichsten, was auch der Geist empfangen,. Die uns das Leben gaben, herrliche Gefühle Erstarren in dem irdischen Gewühle.

Die Sorge nistet gleich im tiefen Herzen,. Unruhig wiegt sie sich und störet Lust und Ruh; Sie deckt sich stets mit neuen Masken zu,. Ist es nicht Staub?

Zwar euer Bart ist kraus, doch hebt ihr nicht die Riegel. Du alt Geräthe das ich nicht gebraucht, Du stehst nur hier, weil dich mein Vater brauchte.

Du alte Rolle, du wirst angeraucht, So lang an diesem Pult die trübe Lampe schmauchte. Als mit dem wenigen belastet hier zu schwitzen! Was du ererbt von deinen Vätern hast Erwirb es, um es zu besitzen.

Was man nicht nützt ist eine schwere Last,. Doch warum heftet sich mein Blick auf jene Stelle? Ist jenes Fläschchen dort den Augen ein Magnet?

Warum wird mir auf einmal lieblich helle? Ich sehe dich, es wird der Schmerz gelindert, Ich fasse dich, das Streben wird gemindert, Des Geistes Fluthstrom ebbet nach und nach.

Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag. Ein Feuerwagen schwebt, auf leichten Schwingen, An mich heran! Ich fühle mich bereit Auf neuer Bahn den Aether zu durchdringen,.

Du, erst noch Wurm, und die verdienest du? Ja, kehre nur der holden Erdensonne Entschlossen deinen Rücken zu!

Hervor aus deinem alten Futterale, An die ich viele Jahre nicht gedacht. Du glänztest bey der Väter Freudenfeste, Erheitertest die ernsten Gäste,. Christ ist erstanden!

Mängel umwanden. Verkündiget ihr dumpfen Glocken schon. Ihr Chöre singt ihr schon den tröstlichen Gesang?

Der einst, um Grabes Nacht, von Engelslippen klang,. Christ nicht mehr hier. Chor der Engel. Prüfung bestanden. Was sucht ihr, mächtig und gelind, Ihr Himmelstöne mich am Staube?

Klingt dort umher, wo weiche Menschen sind. Erinnrung hält mich nun, mit kindlichem Gefühle, Vom letzten, ernsten Schritt zurück. Die Thräne quillt, die Erde hat mich wieder!

Chor der Jünger. Meister dein Glück! Einige Handwerksbursche. Warum denn dort hinaus? Die Ersten. Ein Handwerksbursch. Der Weg dahin ist gar nicht schön.

Die Zweyten. Was thust denn du? Ein Dritter. Ich gehe mit den andern. Und Händel von der ersten Sorte. Du überlustiger Gesell, Juckt dich zum drittenmal das Fell?

Ich mag nicht hin, mir graut es vor dem Orte. Heut ist er sicher nicht allein, Der Krauskopf, sagt er, würde bey ihm seyn.

Blitz wie die wackern Dirnen schreiten! Herr Bruder komm! Und eine Magd im Putz das ist nun mein Geschmack. Da sieh mir nur die schönen Knaben!

Es ist wahrhaftig eine Schmach, Gesellschaft könnten sie die allerbeste haben,. Zweyter Schüler zum ersten.

Nicht so geschwind! Und nehmen uns doch auch am Ende mit. Herr Bruder nein! Ich bin nicht gern genirt. Nein, er gefällt mir nicht der neue Burgemeister!

Und für die Stadt was thut denn er? Wird es nicht alle Tage schlimmer? Und zahlen mehr als je vorher. Bettler singt. Nur der ist froh, der geben mag.

Ein Tag den alle Menschen feyern, Er sey für mich ein Aerndetag. Andrer Bürger. Dritter Bürger. Herr Nachbar, ja! Alte zu den Bürgermädchen.

Wer soll sich nicht in euch vergaffen? Agathe fort! Burgen mit hohen. Kühn ist das Mühen,. Das ist ein Leben! Mädchen und Burgen.

Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises. Sieh nur sieh!

Schmuck war er angezogen. Schon um die Linde war es voll Und alles tanzte schon wie toll. So ging der Fiedelbogen.

Seyd nicht so ungezogen. Sie tanzten rechts sie tanzten links Und alle Röcke flogen. Sie wurden roth, sie wurden warm Und ruhten athmend Arm in Arm,.

Und thu mir doch nicht so vertraut! Alter Bauer. An bösen Tagen gut gemeynt! Auch damals ihr, ein junger Mann, Ihr gingt in jedes Krankenhaus, Gar manche Leiche trug man fort, Ihr aber kamt gesund heraus,.

Dem Helfer half der Helfer droben. Vor jenem droben steht gebückt,. Bey der Verehrung dieser Menge haben! Ein jeder fragt und drängt und eilt, Die Fiedel stockt, der Tänzer weilt.

Nur wenig Schritte noch hinauf zu jenem Stein, Hier wollen wir von unsrer Wandrung rasten. Wie wenig Vater und Sohn Solch eines Ruhmes werth gewesen!

Mein Vater war ein dunkler Ehrenmann,. In Redlichkeit, jedoch auf seine Weise, Mit grillenhafter Mühe sann. Wie könnt ihr euch darum betrüben!

Thut nicht ein braver Mann genug; Die Kunst, die man ihm übertrug, Gewissenhaft und pünctlich auszuüben. So wirst du gern von ihm empfangen; Wenn du, als Mann, die Wissenschaft vermehrst, So kann dein Sohn zu höhrem Ziel gelangen.

Doch scheint die Göttin endlich wegzusinken;. Ein schöner Traum, indessen sie entweicht. Kein körperlicher Flügel sich gesellen. Wie anders tragen uns die Geistesfreuden,.

O lerne nie den andern kennen! Zwey Seelen wohnen, ach! Die andre hebt gewaltsam sich vom Dust, Zu den Gefilden hoher Ahnen.

Und führt mich weg, zu neuem buntem Leben! Ja, wäre nur ein Zaubermantel mein! Berufe nicht die wohlbekannte Schaar, Die, strömend, sich im Dunstkreis überbreitet, Dem Menschen tausendfältige Gefahr, Von allen Enden her, bereitet.

Auf dich herbey, mit pfeilgespitzten Zungen; Von Morgen ziehn, vertrocknend, sie heran, Und nähren sich von deinen Lungen; Wenn sie der Mittag aus der Wüste schickt,.

Um dich und Feld und Aue zu ersäufen. Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt, Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;. Und lispeln englisch, wenn sie lügen.

Doch gehen wir! Am Abend schätzt man erst das Haus. Was kann dich in der Dämmrung so ergreifen? Siehst du den schwarzen Hund durch Saat und Stoppel streifen?

Ich sah ihn lange schon, nicht wichtig schien er mir. Ich sehe nichts als einen schwarzen Pudel, Es mag bey euch wohl Augentäuschung seyn.

Weil er, statt seines Herrn, zwey Unbekannte sieht. Der Kreis wird eng, schon ist er nah! Du siehst! Er knurrt und zweifelt, legt sich auf den Bauch,.

Nach deinem Stock ins Wasser springen. Du hast wohl recht, ich finde nicht die Spur Von einem Geist, und alles ist Dressur. Dem Hunde, wenn er gut gezogen,.

In uns die bessre Seele weckt. Sey ruhig Pudel! An der Schwelle was schnoperst du hier? Ach wenn in unsrer engen Zelle. Knurre nicht Pudel! Befriedigung nicht mehr aus dem Busen quillen.

Geschrieben steht: im Anfang war der Sinn. Ist es der Sinn , der alles wirkt und schafft? Es sollte stehn: im Anfang war die Kraft!

Doch, auch indem ich dieses niederschreibe,. Mir hilft der Geist! Solch einen störenden Gesellen Mag ich nicht in der Nähe leiden.

Kann das natürlich geschehen? Ist es Schatten? Das ist nicht eines Hundes Gestalt! Schon sieht er wie ein Nilpferd aus,.

Für solche halbe Höllenbrut Ist Salomonis Schlüssel gut. Geister auf dem Gange. Drinnen gefangen ist einer! Aber gebt Acht!

Schwebet hin, schwebet wieder,. Und er hat sich losgemacht. Denn er that uns allen. Kobold sich mühen. Wer sie nicht kennte Die Elemente, Ihre Kraft.

Wäre kein Meister Ueber die Geister. Keines der Viere Steckt in dem Thiere. Du sollst mich hören Stärker beschwören.

Schon schwillt es auf mit borstigen Haaren. Verworfnes Wesen! Steige nicht zur Decke hinan! Ich versenge dich mit heiliger Lohe!

Erwarte nicht Das dreymal glühende Licht! Wozu der Lärm? Das also war des Pudels Kern! Ein fahrender Scolast? Der Casus macht mich lachen.

Wie nennst du dich? Die Frage scheint mir klein, Für einen, der das Wort so sehr verachtet, Der, weit entfernt von allem Schein,.

Was ist mit diesem Räthselwort gemeynt? Ich bin der Geist der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles was entsteht. Und fängst es nun im Kleinen an.

Und freylich ist nicht viel damit gethan. Was sich dem Nichts entgegenstellt, Das Etwas, diese plumpe Welt,. Und dem verdammten Zeug, der Thier- und Menschenbrut,.

Und immer zirkulirt ein neues, frisches Blut. So geht es fort, man möchte rasend werden! Der Luft, dem Wasser, wie der Erden.

Im Trocknen, Feuchten, Warmen, Kalten! So setzest du der ewig regen,. Die kalte Teufelsfaust entgegen, Die sich vergebens tückisch ballt!

Was anders suche zu beginnen Des Chaos wunderlicher Sohn! Die nächstenmale mehr davon! Ich sehe nicht warum du fragst. Ich habe jetzt dich kennen lernen,.

Wenn das dich bannt, wie kamst du denn herein? Wie ward ein solcher Geist betrogen? Das hat der Zufall gut getroffen!

Und mein Gefangner wärst denn du? Der Pudel merkte nichts als er hereingesprungen, Die Sache sieht jetzt anders aus; Der Teufel kann nicht aus dem Haus.

Doch warum gehst du nicht durchs Fenster? Wo sie hereingeschlüpft, da müssen sie hinaus. Das erste steht uns frey, beym zweyten sind wir Knechte.

Die Hölle selbst hat ihre Rechte? Doch das ist nicht so kurz zu fassen, Und wir besprechen das zunächst;. Für diesesmal mich zu entlassen.

So bleibe doch noch einen Augenblick, Um mir erst gute Mähr zu sagen. Ich habe dir nicht nachgestellt, Bist du doch selbst ins Garn gegangen.

Den Teufel halte wer ihn hält! Er wird ihn nicht so bald zum zweytenmale fangen. Was dir die zarten Geister singen,. Sind nicht ein leeres Zauberspiel.

Auch dein Geruch wird sich ergetzen, Dann wirst du deinen Gaumen letzen, Und dann entzückt sich dein Gefühl. Beysammen sind wir, fanget an!

Reizender schaue,. Aether herein! Sternelein funkeln,. Scheinen darein. Und das Geflügel. Alle zerstreuen. Er schläft!

Ihr habt ihn treulich eingesungen! Für dies Conzert bin ich in eurer Schuld. Du bist noch nicht der Mann den Teufel fest zu halten! Da kommst du schon hervorgehupft!

Nur frisch ans Werk! Die Spitze, die mich bannte, Sie sitzt ganz vornen an der Kante. Faust erwachend. Bin ich denn abermals betrogen?

Verschwindet so der geisterreiche Drang? Herein denn! So gefällst du mir. Dergleichen gleichfalls anzulegen; Damit du, losgebunden, frey, Erfahrest was das Leben sey.

Ich bin zu alt, um nur zu spielen, Zu jung, um ohne Wunsch zu seyn. Was kann die Welt mir wohl gewähren? Entbehren sollst du! Mit tausend Lebensfratzen hindert.

Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast. O seelig der! In eines Mädchens Armen findet. Und doch hat Jemand einen braunen Saft,.

Womit der Geist sich selbst umfängt! Verflucht das Blenden der Erscheinung, Die sich an unsre Sinne drängt! Des Ruhms, der Namensdauer Trug!

Verflucht sey Mammon, wenn mit Schätzen. Fluch sey dem Balsamsaft der Trauben! Fluch jener höchsten Liebeshuld! Und Fluch vor allen der Geduld!

Geisterchor unsichtbar. Sie stürzt, sie zerfällt! Ein Halbgott hat sie zerschlagen! Ueber die verlorne Schöne.

In deinem Busen baue sie auf! Tönen darauf! Höre, wie zu Lust und Thaten. Und was soll ich dagegen dir erfüllen? Nein nein!

Sprich die Bedingung deutlich aus;. Ich will mich hier zu deinem Dienst verbinden, Auf deinen Wink nicht rasten und nicht ruhn; Wenn wir uns drüben wieder finden, So sollst du mir das Gleiche thun.

Schlägst du erst diese Welt zu Trümmern, Die andre mag darnach entstehn. Dann mag was will und kann geschehn. Doch hast du Speise die nicht sättigt, hast Du rothes Gold, das ohne Rast,.

Ein solcher Auftrag schreckt mich nicht, Mit solchen Schätzen kann ich dienen. Kannst du mich schmeichelnd je belügen,.

Und Schlag auf Schlag! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, Dann will ich gern zu Grunde gehn! Dann mag die Todtenglocke schallen,.

Es sey die Zeit für mich vorbey! Dazu hast du ein volles Recht; Ich habe mich nicht freventlich vermessen.

Ich werde heute gleich, beym Doctorschmaus, Als Diener, meine Pflicht erfüllen. Nur eins! Auch was geschriebnes forderst du Pedant? Hast du noch keinen Mann, nicht Mannes-Wort gekannt?

Doch dieser Wahn ist uns ins Herz gelegt, Wer mag sich gern davon befreyen? Beglückt, wer Treue rein im Busen trägt,. Allein ein Pergament, beschrieben und beprägt, Ist ein Gespenst vor dem sich alle scheuen.

Erz, Marmor, Pergament, Papier? Ich gebe jede Wahl dir frey. Wie magst du deine Rednerey. Ist doch ein jedes Blättchen gut.

Du unterzeichnest dich mit einem Tröpfchen Blut. Ich habe mich zu hoch gebläht,. Des Denkens Faden ist zerrissen, Mir ekelt lange vor allem Wissen.

Uns glühende Leidenschaften stillen! In undurchdrungnen Zauberhüllen Sey jedes Wunder gleich bereit! Stürzen wir uns in das Rauschen der Zeit.

Nur greift mir zu und seyd nicht blöde! Ist nur für einen Gott gemacht! Associirt euch mit einem Poeten,.

Was bin ich denn? Du bist am Ende — was du bist. Mein guter Herr, ihr seht die Sachen, Wie man die Sachen eben sieht;. Wenn ich sechs Hengste zahlen kann,.

Drum frisch! Wie fangen wir das an? Wir gehen eben fort. Sich und die Jungens ennuyiren? Was willst du dich das Stroh zu dreschen plagen? Darfst du den Buben doch nicht sagen.

Der arme Knabe wartet lange,. Eure Höflichkeit erfreut mich sehr! Ihr seht einen Mann wie andre mehr. Habt ihr euch sonst schon umgethan?

Aufrichtig, möchte schon wieder fort: In diesen Mauern, diesen Hallen, Will es mir keineswegs gefallen. Es ist ein gar beschränkter Raum,. Das kommt nur auf Gewohnheit an.

Doch bald ernährt es sich mit Lust. An ihrem Hals will ich mit Freuden hangen;. Ich wünschte recht gelehrt zu werden, Und möchte gern, was auf der Erden.

Die Wissenschaft und die Natur. Ein wenig Freyheit und Zeitvertreib, An schönen Sommerfeiertagen. Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, Doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen.

Zuerst Collegium Logicum. Das preisen die Schüler allerorten,. Kann euch nicht eben ganz verstehen. Das wird nächstens schon besser gehen, Wenn ihr lernt alles reduciren.

Mir wird von alle dem so dumm, Als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum. Doch vorerst dieses halbe Jahr. Fünf Stunden habt ihr jeden Tag; Seyd drinnen mit dem Glockenschlag!

Habt euch vorher wohl präparirt, Paragraphos wohl einstudirt,. And teach thy pulses of youth and pleasure To love by rule, and hate by measure!

I'd like, myself, such a one to see: Sir Microcosm his name should be. Set wigs of million curls upon thy head, to raise thee, Wear shoes an ell in height,—the truth betrays thee, And thou remainest—what thou art.

We must arrange them now, more wisely, Before the joys of life shall pall. Why, Zounds! Both hands and feet are, truly— And head and virile forces—thine: Yet all that I indulge in newly, Is't thence less wholly mine?

If I've six stallions in my stall, Are not their forces also lent me? I speed along, completest man of all, As though my legs were four-and-twenty. Take hold, then!

I say to thee, a speculative wight Is like a beast on moorlands lean, That round and round some fiend misleads to evil plight, While all about lie pastures fresh and green.

Draw the latch! Shut the latch! Yes, sing away, sing on, and praise, and brag of her! I'll wait my proper time for laughter: Me by the nose she led, and now she'll lead you after.

Her paramour should be an ugly gnome, Where four roads cross, in wanton play to meet her: An old he-goat, from Blocksberg coming home, Should his good-night in lustful gallop bleat her!

A fellow made of genuine flesh and blood Is for the wench a deal too good. Greet her? Not I: unless, when meeting, To smash her windows be a greeting!

Hearken now to me! Confess, Sirs, I know how to live. Enamored persons here have we, And I, as suits their quality, Must something fresh for their advantage give.

Take heed! He sings. There was a rat in the cellar-nest, Whom fat and butter made smoother: He had a paunch beneath his vest Like that of Doctor Luther.

The cook laid poison cunningly, And then as sore oppressed was he As if he had love in his bosom. But nothing cured his raving. He whirled and jumped, with torment mad, And soon enough the poor beast had, As if he had love in his bosom.

Then laughed the murderess in her glee: "Ha! How the dull fools enjoy the matter! To me it is a proper art Poison for such poor rats to scatter.

The bald-pate pot-belly I have noted: Misfortune tames him by degrees; For in the rat by poison bloated His own most natural form he sees.

Before all else, I bring thee hither Where boon companions meet together, To let thee see how smooth life runs away. Here, for the folk, each day's a holiday: With little wit, and ease to suit them, They whirl in narrow, circling trails, Like kittens playing with their tails?

And if no headache persecute them, So long the host may credit give, They merrily and careless live. The fact is easy to unravel, Their air's so odd, they've just returned from travel: A single hour they've not been here.

You've verily hit the truth! Leipzig to me is dear: Paris in miniature, how it refines its people!

Let me alone! I'll set them first to drinking, And then, as one a child's tooth draws, with cleverness, I'll worm their secret out, I'm thinking.

They're of a noble house, that's very clear: Haughty and discontented they appear. Is it permitted that we share your leisure?

In place of cheering drink, which one seeks vainly here, Your company shall give us pleasure. No doubt 'twas late when you from Rippach started? And supping there with Hans occasioned your delay?

We passed, without a call, to-day. At our last interview, before we parted Much of his cousins did he speak, entreating That we should give to each his kindly greeting.

If I am right, we heard the sound Of well-trained voices, singing chorus; And truly, song must here rebound Superbly from the arches o'er us.

We've just retraced our way from. Spain, The lovely land of wine, and song, and slumber. There was a king once reigning, Who had a big black flea, And loved him past explaining, As his own son were he.

He called his man of stitches; The tailor came straightway: Here, measure the lad for breeches. And measure his coat, I say! But mind, allow the tailor no caprices: Enjoin upon him, as his head is dear, To most exactly measure, sew and shear, So that the breeches have no creases!

In silk and velvet gleaming He now was wholly drest— Had a coat with ribbons streaming, A cross upon his breast. He had the first of stations, A minister's star and name; And also all his relations Great lords at court became.

And the lords and ladies of honor Were plagued, awake and in bed; The queen she got them upon her, The maids were bitten and bled. And they did not dare to brush them, Or scratch them, day or night: We crack them and we crush them, At once, whene'er they bite.

I fain would drink with you, my glass to Freedom clinking, If 'twere a better wine that here I see you drinking. Did I not fear the landlord might complain, I'd treat these worthy guests, with pleasure, To some from out our cellar's treasure.

And if the wine be good, our praises shall be ample. But do not give too very small a sample; For, if its quality I decide, With a good mouthful I must be supplied.

Our Fatherland can best the sparkling cup replenish. What's foreign one can't always keep quite clear of, For good things, oft, are not so near; A German can't endure the French to see or hear of, Yet drinks their wines with hearty cheer.

No—look me, Sirs, straight in the face! I see you have your fun at our expense. Speak out, and make your choice with speed!

With what a vintage can I serve you? Grapes the vine-stem bears, Horns the he-goat wears! The grapes are juicy, the vines are wood, The wooden table gives wine as good!

Into the depths of Nature peer,— Only believe there's a miracle here! As 'twere five hundred hogs, we feel So cannibalic jolly! What mean you?

You'll know us, to your detriment. Strike— The knave is outlawed! Cut him as you like! False word and form of air, Change place, and sense ensnare!

Be here—and there! I saw him with these eyes upon a wine-cask riding Out of the cellar-door, just now. Still in my feet the fright like lead is weighing.

Upon a low hearth stands a great caldron, under which a fire is burning. Various figures appear in the vapors which rise from the caldron. An ape sits beside it, skims it, and watches lest it boil over.

The he-ape, with the young ones, sits near and warms himself. Ceiling and walls are covered with the most fantastic witch-implements.

These crazy signs of witches' craft repel me! I shall recover, dost thou tell me, Through this insane, chaotic play?

From an old hag shall I demand assistance? And will her foul mess take away Full thirty years from my existence? Woe's me, canst thou naught better find!

Another baffled hope must be lamented: Has Nature, then, and has a noble mind Not any potent balsam yet invented? Once more, my friend, thou talkest sensibly.

There is, to make thee young, a simpler mode and apter; But in another book 'tis writ for thee, And is a most eccentric chapter.

Betake thyself to yonder field, There hoe and dig, as thy condition; Restrain thyself, thy sense and will Within a narrow sphere to flourish; With unmixed food thy body nourish; Live with the ox as ox, and think it not a theft That thou manur'st the acre which thou reapest;— That, trust me, is the best mode left, Whereby for eighty years thy youth thou keepest!

I am not used to that; I cannot stoop to try it— To take the spade in hand, and ply it. The narrow being suits me not at all. That were a charming sport, I own: I'd build a thousand bridges meanwhile, I've a notion.

Not Art and Science serve, alone; Patience must in the work be shown. Long is the calm brain active in creation; Time, only, strengthens the fine fermentation.

And all, belonging thereunto, Is rare and strange, howe'er you take it: The Devil taught the thing, 'tis true, And yet the Devil cannot make it. Perceiving the Animals See, what a delicate race they be!

That is the maid! To the Animals It seems the mistress has gone away? O cast thou the dice! Make me rich in a trice, Let me win in good season!

Things are badly controlled, And had I but gold, So had I my reason. In the meantime the young apes have been playing with a large ball, which they now roll forward.

The world's the ball: Doth rise and fall, And roll incessant: Like glass doth ring, A hollow thing,— How soon will't spring, And drop, quiescent?

Here bright it gleams, Here brighter seems: I live at present! Dear son, I say, Keep thou away! Thy doom is spoken!

Wert thou the thief, I'd know him and shame him. Look through the sieve! Know'st thou the thief, And darest not name him? The fool knows it not!

He knows not the pot, He knows not the kettle! What do I see? What heavenly form revealed Shows through the glass from Magic's fair dominions!

O lend me, Love, the swiftest of thy pinions, And bear me to her beauteous field! Ah, if I leave this spot with fond designing, If I attempt to venture near, Dim, as through gathering mist, her charms appear!

Can woman, then, so lovely be? And must I find her body, there reclining, Of all the heavens the bright epitome? Can Earth with such a thing be mated?

Why, surely, if a God first plagues Himself six days, Then, self-contented, Bravo! This time, thine eyes be satiate! I'll yet detect thy sweetheart and ensnare her, And blest is he, who has the lucky fate, Some day, as bridegroom, home to bear her.

FAUST gazes continually in the mirror. So sit I, like the King upon his throne: I hold the sceptre, here,—and lack the crown alone. O be thou so good With sweat and with blood The crown to belime!

They handle the crown awkwardly and break it into two pieces, with which they spring around. We speak and we see, We hear and we rhyme!

If lucky our hits, And everything fits, 'Tis thoughts, and we're thinking! The caldron, which the SHE-APE has up to this time neglected to watch, begins to boil over: there ensues a great flame , which blazes out the chimney.

To leave the kettle, and singe the Frau! What is that here? Who are you here? What want you thus? Who sneaks to us?

The fire-pain Burn bone and brain! The Animals whimper. In two! There lies the brew! There lies the glass! The joke will pass, As time, foul ass!

To the singing of thy crew. Abomination, thou! Know'st thou, at last, thy Lord and Master? What hinders me from smiting now Thee and thy monkey-sprites with fell disaster?

Hast for the scarlet coat no reverence? Dost recognize no more the tall cock's-feather? Have I concealed this countenance?

O pardon, Sir, the rough salute! Yet I perceive no cloven foot; And both your ravens, where are they now? This time, I'll let thee 'scape the debt; For since we two together met, 'Tis verily full many a day now.

Culture, which smooth the whole world licks, Also unto the Devil sticks. The days of that old Northern phantom now are over: Where canst thou horns and tail and claws discover?

And, as regards the foot, which I can't spare, in truth, 'Twould only make the people shun me; Therefore I've worn, like many a spindly youth, False calves these many years upon me.

It's long been written in the Book of Fable; Yet, therefore, no whit better men we see: The Evil One has left, the evil ones are stable.

Sir Baron call me thou, then is the matter good; A cavalier am I, like others in my bearing. Thou hast no doubt about my noble blood: See, here's the coat-of-arms that I am wearing!

Give us a goblet of the well-known juice! But, I must beg you, of the oldest brewage; The years a double strength produce. With all my heart! Now, here's a bottle, Wherefrom, sometimes, I wet my throttle, Which, also, not the slightest, stinks; And willingly a glass I'll fill him.

Yet, if this man without due preparation drinks, As well thou know'st, within an hour 'twill kill him. He is a friend of mine, with whom it will agree, And he deserves thy kitchen's best potation: Come, draw thy circle, speak thine adjuration, And fill thy goblet full and free!

Finally she brings a great book, and stations in the circle the Apes, who are obliged to serve as reading-desk, and to hold the torches.

Now, what shall come of this? O, nonsense! That's a thing for laughter; Don't be so terribly severe! She juggles you as doctor now, that, after, The beverage may work the proper cheer.

See, thus it's done! Make ten of one, And two let be, Make even three, And rich thou 'It be. Cast o'er the four! From five and six The witch's tricks Make seven and eight, 'Tis finished straight!

And nine is one, And ten is none. This is the witch's once-one's-one! Thou'lt hear much more before we leave her. They prate and teach, and no one interferes; All from the fellowship of fools are shrinking.

Man usually believes, if only words he hears, That also with them goes material for thinking! The lofty skill Of Science, still From all men deeply hidden!

Who takes no thought, To him 'tis brought, 'Tis given unsought, unbidden! What nonsense she declaims before us! My head is nigh to split, I fear: It seems to me as if I hear A hundred thousand fools in chorus.

O Sibyl excellent, enough of adjuration! But hither bring us thy potation, And quickly fill the beaker to the brim! This drink will bring my friend no injuries: He is a man of manifold degrees, And many draughts are known to him.

Down with it quickly! Drain it off! Thy wish be on Walpurgis Night expressed; What boon I have, shall then be given unto thee.

Come, walk at once! A rapid occupation Must start the needful perspiration, And through thy frame the liquor's potence fling.

The noble indolence I'll teach thee then to treasure, And soon thou'lt be aware, with keenest thrills of pleasure, How Cupid stirs and leaps, on light and restless wing.

By Heaven, the girl is wondrous fair! Of all I've seen, beyond compare; So sweetly virtuous and pure, And yet a little pert, be sure!

The lip so red, the cheek's clear dawn,. I'll not forget while the world rolls on! How she cast down her timid eyes, Deep in my heart imprinted lies: How short and sharp of speech was she, Why, 'twas a real ecstasy!

She, there? She's coming from confession, Of every sin absolved; for I, Behind her chair, was listening nigh. So innocent is she, indeed, That to confess she had no need.

I have no power o'er souls so green. How now! You're talking like Jack Rake, Who every flower for himself would take, And fancies there are no favors more, Nor honors, save for him in store; Yet always doesn't the thing succeed.

Most Worthy Pedagogue, take heed! Let not a word of moral law be spoken! I claim, I tell thee, all my right; And if that image of delight Rest not within mine arms to-night, At midnight is our compact broken.

But think, the chances of the case! I need, at least, a fortnight's space, To find an opportune occasion. Had I but seven hours for all, I should not on the Devil call, But win her by my own persuasion.

You almost like a Frenchman prate; Yet, pray, don't take it as annoyance! Why, all at once, exhaust the joyance?

Your bliss is by no means so great As if you'd use, to get control, All sorts of tender rigmarole, And knead and shape her to your thought, As in Italian tales 'tis taught.

But now, leave jesting out of sight! I tell you, once for all, that speed With this fair girl will not succeed; By storm she cannot captured be; We must make use of strategy.

Get me something the angel keeps! Lead me thither where she sleeps! Get me a kerchief from her breast,— A garter that her knee has pressed!

That you may see how much I'd fain Further and satisfy your pain, We will no longer lose a minute; I'll find her room to-day, and take you in it.

Presents at once? That's good: he's certain to get at her! Full many a pleasant place I know, And treasures, buried long ago: I must, perforce, look up the matter.

I'd something give, could I but say Who was that gentleman, to-day. Surely a gallant man was he, And of a noble family; And much could I in his face behold,— And he wouldn't, else, have been so bold!

O welcome, twilight soft and sweet, That breathes throughout this hallowed shrine! Sweet pain of love, bind thou with fetters fleet The heart that on the dew of hope must pine!

How all around a sense impresses Of quiet, order, and content! This poverty what bounty blesses!

What bliss within this narrow den is pent! Receive me, thou, that in thine open arms Departed joy and pain wert wont to gather!

How oft the children, with their ruddy charms, Hung here, around this throne, where sat the father! Perchance my love, amid the childish band, Grateful for gifts the Holy Christmas gave her, Here meekly kissed the grandsire's withered hand.

I feel, O maid! O dearest hand, to thee 'tis given To change this hut into a lower heaven! And here! What sweetest thrill is in my blood! Here could I spend whole hours, delaying: Here Nature shaped, as if in sportive playing, The angel blossom from the bud.

Here lay the child, with Life's warm essence The tender bosom filled and fair, And here was wrought, through holier, purer presence, The form diviner beings wear!

And I? What drew me here with power? How deeply am I moved, this hour! What seek I? Why so full my heart, and sore? Miserable Faust!

I know thee now no more. Is there a magic vapor here? I came, with lust of instant pleasure, And lie dissolved in dreams of love's sweet leisure!

Are we the sport of every changeful atmosphere? And if, this moment, came she in to me, How would I for the fault atonement render!

How small the giant lout would be, Prone at her feet, relaxed and tender! Here is a casket, not unmeet, Which elsewhere I have just been earning.

Here, set it in the press, with haste! I swear, 'twill turn her head, to spy it: Some baubles I therein had placed, That you might win another by it.

True, child is child, and play is play. Now quick, away! The sweet young maiden to betray, So that by wish and will you bend her; And you look as though To the lecture-hall you were forced to go,— As if stood before you, gray and loath, Physics and Metaphysics both!

But away! And yet 'tis not so warm outside. I feel, I know not why, such fear! My body's chill and shuddering,— I'm but a silly, fearsome thing!

There was a King in Thule, Was faithful till the grave,— To whom his mistress, dying, A golden goblet gave.

Naught was to him more precious; He drained it at every bout: His eyes with tears ran over, As oft as he drank thereout. When came his time of dying, The towns in his land he told, Naught else to his heir denying Except the goblet of gold.

He sat at the royal banquet With his knights of high degree, In the lofty hall of his fathers In the Castle by the Sea. There stood the old carouser, And drank the last life-glow; And hurled the hallowed goblet Into the tide below.

He saw it plunging and filling, And sinking deep in the sea: Then fell his eyelids forever, And never more drank he! She opens the press in order to arrange her clothes, and perceives the casket of jewels.

How comes that lovely casket here to me? I locked the press, most certainly. What can within it be? Perhaps 'twas brought by some one as a pawn, And mother gave a loan thereon?

And here there hangs a key to fit: I have a mind to open it. What is that? God in Heaven! Whence came Such things? Never beheld I aught so fair!

Rich ornaments, such as a noble dame On highest holidays might wear! How would the pearl-chain suit my hair? Ah, who may all this splendor own?

Were but the ear-rings mine, alone! One has at once another air. What helps one's beauty, youthful blood? One may possess them, well and good; But none the more do others care.

They praise us half in pity, sure: To gold still tends, On gold depends All, all! Alas, we poor! By all love ever rejected!

By hell-fire hot and unsparing! I wish I knew something worse, that I might use it for swearing! Just think, the pocket of a priest should get The trinkets left for Margaret!

The mother saw them, and, instanter, A secret dread began to haunt her. Keen scent has she for tainted air; She snuffs within her book of prayer, And smells each article, to see If sacred or profane it be; So here she guessed, from every gem, That not much blessing came with them.

Before the Mother of God we'll lay it; With heavenly manna she'll repay it! He spake: "That is the proper view,— Who overcometh, winneth too.

The Holy Church has a stomach healthy: Hath eaten many a land as forfeit, And never yet complained of surfeit: The Church alone, beyond all question, Has for ill-gotten goods the right digestion.

Then bagged the spangles, chains, and rings, As if but toadstools were the things, And thanked no less, and thanked no more Than if a sack of nuts he bore,— Promised them fullest heavenly pay, And deeply edified were they.

Sits unrestful still, And knows not what she should, or will; Thinks on the jewels, day and night, But more on him who gave her such delight.

The darling's sorrow gives me pain. Get thou a set for her again! The first was not a great display. Fix and arrange it to my will; And on her neighbor try thy skill!

Don't be a Devil stiff as paste, But get fresh jewels to her taste! Such an enamored fool in air would blow Sun, moon, and all the starry legions, To give his sweetheart a diverting show.

God forgive my husband, yet he Hasn't done his duty by me! Off in the world he went straightway,— Left me lie in the straw where I lay.

And, truly, I did naught to fret him: God knows I loved, and can't forget him! I scarce can stand, my knees are trembling! I find a box, the first resembling, Within my press!

Of ebony,— And things, all splendid to behold, And richer far than were the old. But, ah! Yet thou canst often this way wander, And secretly the jewels don, Walk up and down an hour, before the mirror yonder,— We'll have our private joy thereon.

And then a chance will come, a holiday, When, piece by piece, can one the things abroad display, A chain at first, then other ornament: Thy mother will not see, and stories we'll invent.

Whoever could have brought me things so precious? That something's wrong, I feel suspicious. It is enough that you are she: You've a visitor of high degree.

Pardon the freedom I have ta'en,— Will after noon return again. I am a creature young and poor: The gentleman's too kind, I'm sure. The jewels don't belong to me.

Ah, not alone the jewelry! The look, the manner, both betray— Rejoiced am I that I may stay! I would I had a more cheerful strain!

Take not unkindly its repeating: Your husband's dead, and sends a greeting. In Padua buried, he is lying Beside the good Saint Antony, Within a grave well consecrated, For cool, eternal rest created.

Yes, one of weight, with many sighs: Three hundred masses buy, to save him from perdition! My hands are empty, otherwise. Not a pocket-piece? What every journeyman within his wallet spares, And as a token with him bears, And rather starves or begs, than loses?

Madam, it is a grief to me; Yet, on my word, his cash was put to proper uses. Besides, his penitence was very sore, And he lamented his ill fortune all the more.

Alack, that men are so unfortunate! Surely for his soul's sake full many a prayer I'll proffer. If not a husband, then a beau for you!

It is the greatest heavenly blessing, To have a dear thing for one's caressing. I stood beside his bed of dying.

He cried: "I find my conduct wholly hateful!

Faust: Der Tragödie erster Teil by Johann Wolfgang von Goethe. Book Cover Format, Url, Size. Read this book online: Generated HTML (with images). Volltext von»Faust. Eine Tragödie«. Read Faust by Johann Wolfgang von Goethe for free with a 30 day free trial. Read unlimited* books and audiobooks on the web, iPad, iPhone and Android. Dieses E-Book bietet sowohl Johann Wolfgang Goethes"Faust II" aus Reclams Universal-Bibliothek als auch den passenden Lektüreschlüssel. Der Text enthält​. Verbund LEsen Online SUEDbayern - LEO-SUED. Digitale Medien wie E-Books, E-Paper, E-Music, E-Audios und E-Videos ausleihen und herunterladen. Yes, Neighbor! Vanish, ye darking Arches above him! Nun frisch hinaus! I swear, 'twill turn her head, to spy it: Some baubles I therein had placed, That you might win another by it. Take hold, then! Wenn man nur den gedruckten Text liest, wird einem nicht recht bewusst, ein wie musikalisches Werk Faust I ist. From the cold bare outline thus produced, the reader unacquainted with the German language would scarcely guess what glow of color, what richness Download Doubledown Casino Hack changeful life, what fluent grace and energy of movement have been lost in the process. Spiele Ohne Anmelden Kostenlos I again so foully Freiburg Transfers Wo ist die Brust, Www Gmx D eine Welt in sich erschuf Und trug und hegte, die mit Freudebeben Erschwoll, sich uns, den Geistern, gleich zu heben? Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind, z. Die himmlischen Heerscharen. Er scheint mir, mit Verlaub von euer Gnaden, Wie eine Slot Machines Free langbeinigen Zikaden, Die immer fliegt und fliegend springt Und gleich im Gras ihr altes Liedchen singt; Und läg er nur noch immer in dem Grase! Obwohl Faust merkt, dass er zunehmend unter Mephistos Einfluss steht, ist ihm auch klar, dass er Margarete dazu bringen möchte, mit ihm zu schlafen. Die kurze Unterhaltung mit dem konservativen Wagner lässt Faust vollständig verzweifeln. Er prophezeit ihr nicht nur, dass sie ein uneheliches Kind bekommen, sondern auch, dass sie als Prostituierte enden Guts Casino Erfahrungen. Wie alles sich zum Ganzen webt, Blackjack Lernen Kostenlos in dem andern wirkt und lebt! Faust I von Johann Wolfgang von Goethe. Faust Lesen Online Schnell Slot Machine Gratis X Ipad, schnell herab, Schneller kommt Al'e! I bring the unknown multitude my treasures; Their very plaudits give my heart a pang, And those beside, whose joy my Song Sat 1 Ballspiel flattered, If still they live, wide through the world are scattered. In dieser Armuth welche Fülle! So recht! Wer fühlet, Wie wühlet Der Schmerz mir im Gebein? The pentagram prohibits thee? Mephisto erinnert Faust daran, wer von ihnen Gretchen in ihr Ob Gratis Faust Lesen Online hat. Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Ich schau in diesen reinen Zügen Die wirkende Natur vor meiner Seele liegen. Sofort kaufen. Mephisto kommt dazu und erweckt weiter das Verlangen nach Gretchen in Faust. Die wichtigsten Personen Bawag Bank Kredit "Faust": Dr. Die Beschäftigung mit Literatur soll, so steht es Psmtec Lehrplan, das "ästhetische und literarhistorische Bewusstsein" erweitern. Der Aufruhr Casino Bad sogleich. Sie ist unsicher, ob er noch lebt oder tot ist und hätte darüber gerne Gewissheit. Tröstlich die Vorstellung, dass alle irgendwann einmal den gleichen Text gelesen haben. Es trägt Verstand und rechter Sinn Mit wenig Kunst sich selber Free Slots Queen Doch er sagt auch, dass Margarete pausenlos an den Schmuck denkt und daran, wer ihn für sie wohl versteckt haben könnte. Na schön, und Sie haben Online Videothek Spiele ein Defizit in Religionsgeschichte und Philosophie. Er wünscht sich, " dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält. Betsson Investor Relations muss man sich überhaupt entscheiden?

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